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Aquarien
Mitte April 2011 bekamen wir 4 Syngnathus typhle (Gras-Seenadel) - Babies zur Aufzucht. Zu diesem Zeitpunkt waren sie erst circa eine Woche alt und fraßen ausschließlich Artemia-Nauplien. Da wir uns für unsere Sepien in der Aufzucht von diversen Garnelen versuchten stellte dies kein Problem dar - wir setzten sowieso täglich frische Nauplien an. Die Größe der Nadeln betrug bereits stolze 7-8cm.
Da S. typhle bei Gefahr / Erschrecken dazu neigt zu springen kamen die Kleinen vorerst in ein 12-L-Aufzuchtbecken mit Glasabdeckung. Ein Luftheber vervollständigte die Ausrüstung. Der Vorteil des kleinen Beckens war, dass wir gut beobachten konnten, ob und wieviel Futter sie zu sich nahmen. Aber da mußten wir uns keine Sorgen machen - sie jagten fast den ganzen Tag hindurch, unterbrochen von kleinen Ruhepausen zwischen den Algenbüscheln, die wir zum verstecken ins Becken gaben.
Die nächste Ausbaustufe war dann ein 60-L-Becken ebenfalls mit Abdeckung. Die Nadeln wuchsen zu Beginn recht rasch, inzwischen aber deutlich langsamer. Die Endgröße wird in der Literatur mit 35cm angegeben, daher wird derzeit das 200-L-Becken eingefahren.
Am 15.06.2011 fand ich morgens nur noch 3 Nadeln im Becken. Trotz der fast mm-genauen Abdeckung hatte es offensichtlich eine geschafft zu entkommen. Leider fanden wir sie trotz langer Suche auch außerhalb des Beckens nicht...
Bewohner
3 Syngnathus typhle
div. Schnecken



Maße
100x40x50cm
Weißglas
Technik
Tunze Strömungspumpe
2x39 Watt T5
(1 weiße, 1 blaue)
bei Bedarf Kühlung/Heizstab
Korallen
noch keine....
diverse Algen
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NEWS
07.08.2011
Das 200-L-Becken steht! Die Steine fahren ja schon seit ein paar Monaten ein, auch das Wasser wurde zum Großteil vom ehemaligen Steine-Aufbewahrungs-Becken genommen. Frisch ist nur der Sand, den wir mit ein bisschen "Schmurch" angeimpft haben. Die 6cm hohe Sandzone wurde durch einen Plexiglaswinkel abgetrennt - links kommen ein paar Steine (derzeit sind noch viel zu viele im Becken, es bleiben nur 2-3 schöne Steine auf denen dann Korallen wachsen dürfen), rechts in die Sandzone kommen Algen und in ein paar Monaten dann Seegras, welches das natürliche Habitat der Seenadeln darstellt. Sollte das Zostera noltii bei uns wachsen, wird natürlich dieses eingesetzt, falls nicht werden wir auf die bei uns schon in einem Becken wachsende (und sich vermehrende) Thalassia zurückgreifen.
18.07.2011
Neben Frostmysis bekommen die Seenadeln jetzt auch manchmal kleinere, selbstgezogene Futtergarnelen. Die schmecken ihnen nicht nur, sie sind auch für eine Weile damit beschäftigt, den flinken Garnelen hinterher zu jagen ;-)